Die Vorbereitungen zum diesjährigen, 61. Osterfeuer im Hexenzipfel laufen auch 2026 nach Plan.
tAuch bei Schnee und Kälte geht es voran !Screenshot
Später Beginn, bedingt durch die lange Schnee-Periode.
Selbst die Beseitigung der Kuhfladen auf dem Osterfeuerplatz hat sich – vorläufig – erledigt.
Viele Hände in der Kette …
Eine gute Beteiligung und viel Spaß beim Heckemachen – und danach – bringen uns gut voran.
Ohne gute Technik kaum zu schaffen.
Mehr als ausreichend Möglichkeiten zum Schlagen der Hecke und genug Transportkapazitäten sorgen für einen reibungslosen Ablauf bei den Arbeitseinsätzen an den Samstagen vor Ostern.
Das sind DIE Bratwürste !
Dieses Fotos vom Grillen ist auch sooo schön. Nirgendwann und nirgendwo schmecken die Würstchen so gut wie beim Osterfeuer.
Fachleute bei der Arbeit
Auch das 61. Osterfeuer wird in gewohnter Dimension am Ostersamstag, 4. April 2026 auf dem Drachesteigeplatz stehen und hoffentlich viele Gäste anlocken.
Kommt, macht mit und seid dabei. Das sind immer wieder einzigartige Erlebnisse.
Am kommenden Samstag, 14.03.2026 treffen wir uns wieder um 9.00 Uhr im Hexenzipfel und schneiden im Wald eine Forstschneise frei. Die weitere Hecke transportieren wir dann zu unserem Osterfeuerplatz.
Die Osterfeuer-Vorbereitungen 2026 laufen wieder wie geplant …
Jetzt schon Dank an alle Beteiligten, die seit Wochen das 61. Osterfeuer 2026 im Hexenzipfel planen und aktiv vorbereiten.
Wir werden dann noch einen weiteren Vorbericht geben über das aktuelle Geschehen mit dem zeitlichen Ablauf am Ostersamstag 4. April 2026 – unserem 61. Osterfeuer im OberLerbacher Hexenzipfel.
Gottesdienst am Heiligabend mit Krippenspiel 2025 Gisela Scheerschmidt, 02.2026
Alle Jahre wieder … Alle Jahre wieder kommt das Christuskind auf die Erde nieder, wo wir Menschen sind…
Lerbacher Kirche, Heiligabend 2025 (c) Julia Jasmin Schönhoff
Seit Anfang November 2025 haben wir mit den beteiligten Kindern ein Weihnachtskrippenspiel in einer etwas anderen Form eingeübt. Dazu gehörten natürlich auch einige Abstimmungen mit dem Ergebnis eines aufgelockerten Krippenspiels, welches die anwesenden Gemeindemitglieder in das Krippenspiel mit einbezogen hat.
Einzug der Krippenspieler (c) Julia Jasmin SchönhoffEinzug der Krippenspieler (c) Julia Jasmin Schönhoff
Einzug der Krippenspieler vom Eingang bis vor den Altar.
Begrüßung durch Gisela Scheerschmidt, geb. Schönfelder (c) Julia Jasmin Schönhoff
Mit einer kurzen Begrüßung und Einleitung wurden die Krippenspieler und Kirchenbesucher auf den Heiligabend-Gottesdienst eingestimmt.
Darstellung der Krippenspieler (c) Julia Jasmin Schönhoff
An der Registrierungsstelle werden zunächst alle Mitspieler mit Namen und Rolle vorgestellt.
Jonathan Acker: Beamter Servus Helena Arenz: Engel Gabriel + König Balthasar Finn Baumann: Hirte Richard Kimble + König Kaspar Jonas Baumann: Josef Hauke Bertram: Erzähler + Beamter Brutus + König Herodes Hannah Just: Maria Lukas Just: Hirte David Ben Jesse Emma Vaiana: kleiner Engel Henrik Vaiana: Hirte Kain Ben Eva Stella Vaiana: König Melchior Sophie Viebrans: kleiner Engel
Darstellung der Krippenspieler (c) Julia Jasmin Schönhoff
Die Weihnachtsgeschichte als Krippenspiel, die den Kern der biblischen Weihnachtsgeschichte bewahrt.
In jener Zeit ordnete der Kaiser an, dass alle Menschen im Land sich registrieren lassen mussten. Jeder sollte dafür in die Stadt zurückkehren, aus der seine Familie stammte.
Darstellung der Krippenspieler (c) Julia Jasmin Schönhoff
So machte sich auch Josef auf den Weg – von Nazareth nach Bethlehem, zusammen mit Maria, seiner Verlobten. Maria war schwanger.
Darstellung der Krippenspieler (c) Julia Jasmin Schönhoff
Als sie in Bethlehem ankamen, war die Stadt überfüllt. Überall suchten Menschen nach einem Platz zum Übernachten. Für Maria und Josef war kein Zimmer mehr frei. Schließlich fanden sie nur noch einen einfachen Unterschlupf, dort, wo sonst Tiere untergebracht waren.
Darstellung der Krippenspielerr (c) Julia Jasmin Schönhoff
Dort brachte Maria ihr Kind zur Welt. Sie nannte ihn Jesus. Sie wickelte ihn in Tücher und legte ihn in eine Futterkrippe, weil es keinen anderen Platz für sie gab.
Lerbacher Kirche (c) Julia Jasmin Schönhoff
Aber der Engel sagte: „Habt keine Angst! Ich bringe euch eine gute Nachricht, die allen Menschen große Freude bringen wird: Heute ist in Bethlehem ein Retter geboren – Christus, der Herr. Daran werdet ihr ihn erkennen: Ihr werdet ein Kind finden, in Tücher gewickelt, das in einer Krippe liegt.“
Darstellung der Krippenspieler (c) Julia Jasmin Schönhoff
Auf einmal war der Engel umgeben von einer großen Schar himmlischer Wesen. Sie lobten Gott und riefen: „Ehre sei Gott im Himmel, und Frieden auf der Erde für die Menschen, die er liebt!“
Darstellung der Krippenspieler (c) Julia Jasmin Schönhoff
Als die Engel verschwunden waren, sagten die Hirten zueinander: „Lasst uns nach Bethlehem gehen und sehen, was dort geschehen ist.“
Darstellung der Krippenspieler (c) Julia Jasmin Schönhoff
Sie machten sich sofort auf den Weg und fanden Maria, Josef und das Kind in der Krippe. Als sie das sahen, erzählten sie allen, was ihnen über dieses Kind gesagt worden war. Und alle, die es hörten, staunten.
Maria aber bewahrte all diese Worte in ihrem Herzen und dachte immer wieder darüber nach.
Darstellung der Krippenspieler (c) Julia Jasmin Schönhoff
Die Hirten kehrten zu ihren Schafen zurück. Sie lobten und dankten Gott für alles, was sie gesehen und gehört hatten – denn es war genau so gewesen, wie der Engel es ihnen gesagt hatte.
Darstellung der Krippenspieler (c) Julia Jasmin Schönhoff
Nach den traditionellen WeihnachtsLiedern „Stille Nacht, heilige Nacht“, „Kommet ihr Hirten“, „Ihr Kinderlein kommet“,, „Oh du fröhliche…“ und „Dies ist die Nacht, da mir erschienen…“, sowie dem Weihnachtssegen erfolgte der Auszug der Krippenspieler mitten durch die Gemeinde.
An der Orgel: Lena Scheerschmidt (c) Julia Jasmin Schönhoff
Lena hat auch beeindruckend „Ave Maria“ gesungen und wunderbar unsere Lerbacher Orgel gespielt.
Die weihnachtliche Lerbacher Kirche 2025 (c) Julia Jasmin Schönhoff
Das weihnachtliche Orgelnachspiel beendete den Heiligabend-Gottesdienst und begleitete in die folgenden Weihnachtstage.
Besonderen Dank richte ich an die Mitwirkenden des Krippenspiels, die daran teilnehmende Gemeinde, an Sigrid Pagel für die Mitarbeit, Lena Scheerschmidt an der Orgel und Julia Jasmin Schönhoff für die wunderschönen Fotos, also an Alle, die mit uns gemeinsam diesen Heiligabend-Gottesdienst gestaltet haben.
Prädikantin im Kirchenkreis Harzer Land Gisela Scheerschmidt
Jetzt hat man auch im Harzbereich in einer klaren Nacht Polarlichter gesehen und Brigitte K. hat sofort die Kamera gezückt …
Polarlichter (c) Brigitte Krug
Polarlichter treten hauptsächlich in den Polarregionen auf, wo die Feldlinien die Atmosphäre durchdringen. Sie kommen sowohl in nördlichen Breiten (Nordlichter, auch aurora borealis) als auch auf der Südhalbkugel vor (Südlichter, auch aurora australis). Besonders häufig treten Polarlichter in Alaska, Kanada, Finnland, Island und Norwegen auf.(c) Wikipedia (vielmehr unter Wikipedia)
Nordlichter über Hörden (c) Brigitte KrugDie Wetterforschungen und die Wettervorhersagen sind zunehmend genauer und langfristiger(c) meteored
Kälte, Schnee, Nässe und Eis bestimmen in diesem Januar 2026 weitgehend das Wettergeschehen.
Blick zum Kuhkolk (c) Karin Pinnecke
… und immer wieder erstaunlich, dass der Lerbach es schafft, von beiden Hangseiten das Regen- und TauWasser durch das ganze Tal hindurch bis in die Söse zu transportieren.
Der Lerbach am Hendrikschen Haus (c) Karin Pinnecke
Selbst der Wintersport zeigte in Lerbach wieder zarte Ansätze.
Fast wie in „alten Zeiten“ auf der Mühlwiese (c) Karin Pinnecke
Kaum ist der hohe Schnee bis auf kleine Schneereste verschwunden, kommen neue Schneeschauer und schaffen einen neuen weißen Teppich.
Der zugefrorene Mühlenteich (c) Karin Pinnecke
WetterVorhersagen gibt es auch schon für einen strengen Februar 2026 – doch der nächste Frühling kommt bestimmt.
Winterschlaf im NaturErlebnisPark (c) Karin Pinnecke
Trotzdem zeigen sich im Lerbachtal und auf seinen beidseitigen Höhen erste zarte Anzeichen darauf, dass die Natur sich in Richtung Frühling mit neuen Mischwäldern weiterentwickelt.
Am Kleeberg mit den Baumhäusern (links) und dem Weg zum Schiefertal (c) Karin PinneckeDie Natur nimmt sich ihren Raum … Hier räumt der Harzklub bald wieder auf und macht den Weg begehbar (c) Frank Koch
Noch sieht es trostlos aus, aber bald sind die Wege wieder geräumt und der frische Mischwald wächst heran und greift sich seinen Raum.
Die Natur nimmt sich ihren Raum … (c) Frank Koch
Auch im Winter gibt es in der Nähe des Lerbachtales schöne Aussichten. Man muß sich nur „auf den Weg machen …“
Aussichtsturm (c) Frank Koch
Vom Aussichtsturm oberhalb vom Kuhkolk gibt es rundum weite Ausblicke über den ganzen Harz und das Harzvorland.
Blick auf die Clausthaler Hochebene beim Prinzenteich und der Ziegelhütte bei Buntenbock (c) Frank Koch
Die Nächte werden spürbar kürzer und die Tage werden langsam aber sicher immer länger und heller.
Zu jeder Jahreszeit ermöglicht der naturnahe Buchenwald am Lerbacher Langenberg/Sommerberg allen Besuchern besonders eindrucksvolle Naturerlebnisse.
lerbach25-jtrull-geheim-01.jpg (c) Jürgen Trull
Der Lerbacher Buchenwald hätte es m.E. längst verdient gehabt, als besonderer Lebens- und Erlebnisraum angesehen zu werden und auch in dieser Hinsicht eine entsprechend größere Wertschätzung zu erfahren.
Mit folgender Thematik habe ich nun etwas aufgegriffen, dass 1. noch in diese Jahreszeit passt, 2. sich illustrativ gut darstellen lässt und 3. einen Teil der besonderen Natur des Lerbacher Buchenwaldes mehr in Aufmerksamkeit und Bewusstsein rücken kann.
lerbach25-jtrull-pilz-08.jpg (c) Jürgen Trull Samtfußrüblinglerbach25-jtrull-pilz-09.jpg (c) Jürgen Trull Der Samtfußrübling hat die gewohnt-typische in Hut und Stil gegliederte Pilzform. Er ist ein beliebter Speisepilz, in der asiatischen Küche ist seine Zuchtform „Enoki“ verbreitet und wird dort gern verwendet. Dieser Winterpilz ist besonders frostresistent und verliert bei tiefen Temperaturen seine Form nicht. Er enthält ebenfalls zahlreiche Vitalstoffe und wird als Heilpilz eingesetzt.
Ungemütlich, neblig, feucht und kalt, so präsentiert sich meistens der Spätherbst im November/Dezember auch im Lerbacher Buchenwald.
lerbach25-jtrull-pilz.10.jpg (c) Jürgen Trull Der Austernseitling ist ein hervorragender und beliebter Speisepilz. Er zählt, da er sich gut kultivieren lässt, zu den weltweit wichtigsten Kulturpilzen. Er ist unter dem Namen „Kalbfleisch-Pilz“ im Handel. Als typischer Winterpilz braucht er tiefe Temperaturen um seine Fruchtkörper auszubilden. Er hat etliche besondere Eigenschaften und wird in der Tradition unterschiedlicher Kulturen ebenfalls als Heilmittel verwendet.
Gerade in dieser Schmuddelwetterzeit lassen sich im Lerbacher Buchenwald Entdeckungen machen, die interessierten Menschen Einblicke eröffnen in eine Welt exotischen Formen-und Farbreichtums, zahlloser ökologischer Verbindungen und heilwirksamer Substanzen.
lerbach25-jtrull-pilz-01.jpg (c) Jürgen Trull Der Gemeine Spaltblättling gilt weltweit als der meist verbreitetste Pilz. Seine augenfälligen muschelförmigen Fruchtkörper findet man häufig an liegendem Buchenstammholz. Er wirkt dort als Weißfäule-Erzeuger und Folgezersetzer. Die Inhaltsstoffe dieses Pilzes und deren Eigenschaften würden für eine ausführliche Beschreibung mehrere Seiten füllen und den Rahmen dieser kleinen Betrachtung hier sprengen. Sie reichen von seiner Kälte- und Hitzeresistenz bis hin zur Verwendung in der Ölindustrie, im Instrumentenbau und als Heilpilz in der Krebstherapie.
Es geht um Pilze und um Phänomene an denen Pilze beteiligt sind. Pilze sind weder Tier noch Pflanze, sondern bilden eine eigene Ordnung im Gefüge des Lebendigen.
lerbach25-jtrull-pilz-02.jpg (c) Jürgen Trull Krauser Adernzählinglerbach25-jtrull-pilz-03.jpg (c) Jürgen Trull An Laubholzstämmen und Ästen finden sich häufig die ähnlich geformten Fruchtkörper des Krausen Adernzählings zur Reifezeit, im Spätherbst/Winter sind sie besonders farbintensiv. Die weiteren Eigenschaften sind längst nicht so zahlreich wie bei der vorher beschriebenen Art. Beiden Arten gemeinsam ist der markante Unterschied zwischen Ober- und Unterseite und ihre Holz-zersetzenden, vom toten Material selbst ernährende (saprobiontischen) Wirkungen.lerbach25-jtrull-pilz-04.jpg (c) Jürgen Trull Die Schmetterlingstramete wird seit Jahrhunderten besonders in der traditionellen chinesischen Medizin als Heilpilz unter dem Namen „Coriolus“ verwendet. Ihre zahlreichen Vitalstoffe ermöglichen ein breites Anwendungsspektrum bis hin zur Anwendung in der Krebstherapie.
Gemeint sind hier nicht die bekannten Speisepilze, sondern die Pilzarten, die im Herbst und/oder Winter hier vorkommen, teils besondere Eigenschaften haben und für das Artenspektrum dieses Waldes charakteristisch sind.
lerbach25-jtrull-pilz-05.jpg (c) Jürgen Trull Der Striegelige Schichtpilz enthält, wie die Schmetterlingstramete viele heilwirksame Substanzen, er ist darüberhinaus in der Lage, durch interne Stoffwechselvorgänge, Pestizide abzubauen. Seine markante Farbigkeit ist ein eindrucksvolles, jedoch kein alleiniges Erkennungsmerkmal.
Die technischen Möglichkeiten zeitgemäßer Naturfotografie erlauben es, diese oft nur wenige Zentimeter großen Organismen, in detailreichen Fotografien darzustellen. Nicht nur zu rein dokumentarischen Zwecken, sondern dank ihrer vielgestaltigen Exotik und dekorativen Ornamentik als wahre Kunstwerke der Natur zu präsentieren.
lerbach25-jtrull-pilz-06.jpg (c) Jürgen Trull Judasohrlerbach25-jtrull-pilz-07.jpg (c) Jürgen Trull Das Judasohr ist ebenfalls ein typischer Winterpilz. Als Heilpilz findet er unter anderem Verwendung als Cholesterin-Senker. Seine kultivierte Zuchtform ist unter dem Namen „Mu Err“ bekannt. Er ist geschätzter Bestandteil vieler Chinesischer- und Japanischer Gerichte. Judasohren wachsen meistens an Holunderbüschen und Weiden.
Weitaus wichtiger als ihre visuelle Anmutung ist jedoch die Artenvielfalt als bedeutender Indikator für ein gesundes, vitales Ökosystem Wald.
lerbach25-jtrull-pilz-11.jpg (c) Jürgen Trull Orangeseitlinglerbach25-jtrull-pilz-12.jpg (c) Jürgen Trull Der Orangeseitling ist im Gegensatz zum Austernseitling kein Speisepilz. Er ist zwar ungiftig hat aber keinen guten Geschmack und darüberhinaus auch keine besonderen Inhaltsstoffe. Für Naturfotografen allerdings ein beliebtes Motiv wegen der leuchtenden Farbe und der schönen, symmetrischen Form.
Die hier beschriebenen Eigenschaften beziehen sich auf die abgebildeten Fruchtkörper, den Sporenträgern der jeweiligen Pilzarten. Der eigentliche Pilz besteht aus mikrofeinen Pilzfäden, den Hyphen, in ihrer Gesamtheit Myzel genannt. Meist unseren Blicken verborgen, durchziehen sie wie ein feines Netz Waldböden und Totholz.
lerbach25-jtrull-13.jpg (c) Jürgen Trull Herbst-Lorchellerbach25-jtrull-14.jpg (c) Jürgen Trull Die Herbst-Lorchel wächst gern an Wegrändern. Die bizarre, nie gleiche Form des Fruchtkörpers, mit ihrem tief zerfurchten Stiel, kommt auf Fotos sehr gut im Gegenlicht zur Geltung, wenn ihr zartes Fruchtfleisch dann im wahrsten Sinne durchleuchtet wird. Ihr Speisewert ist gering, im Rohzustand ist sie schwach giftig.
Die zahlreichen symbiotischen Verbindungen und Verflechtungen der Pilze mit Bäumen, anderen Pflanzen und vielen Kleinlebewesen sind, ebenso wie ihre heilwirksamen Inhaltsstoffe, noch längst nicht vollständig erforscht. Ein großer Teil der Pilzarten ist noch nicht einmal dokumentiert.
lerbach25-jtrull-15.jpg (c) Jürgen Trull Die Grubenlorchel wächst wie die Herbstlorchel gern an Wegrändern. Sie wird leicht übersehen, da sie oft vom herbstlichen Falllaub bedeckt ist. Ihre Farbvarianz ist groß, sie reicht von grau-blau bis schwärzlich.
Pilze übersieht man leicht, doch sind sie für sämtliche Ökosysteme der Erde von elementarer Bedeutung. Sie beeinflussen oder steuern unzählige Stoffwechselvorgänge des Lebens auf der Erde – und das seit einigen Milliarden Jahren.
lerbach25-jtrull.pilz.20.jpg (c) Jürgen Trull Rosagetönte Gallertkrustelerbach25-jtrull.pilz.21.jpg (c) Jürgen Trull Rosagetönte Gallertkruste Zuletzt noch ein Phänomen, welches lange nicht erklärbar war. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt, Windstille, Schneearmut und mäßiger Luftfeuchtigkeit kann man an abgestorbenen Ästen manchmal „Haareis“ oder „Eiswolle“ beobachten. Haareis war im Hinblick auf seine Entstehung lange ein Rätsel. Erst 2015 gelang es, einen unscheinbaren Pilz ausfindig zu machen – die Rosagetönte Gallertkruste, deren feine Pilzfäden im Holz, die Bildung von Haareis unter bestimmten Bedingungen verursachen. Im letzten Winter 2024/25 ließen sich sehr viele, mit Haareis besetzte Hölzer im Lerbacher Buchenwald beobachten.
Zugegeben, nicht jede der abgebildeten Pilzarten findet man hier am Lerbacher Sommerberg in jedem Herbst und Winter. Die Entwicklung der Pilze unterliegt – Pilzsammler wissen das – geheimnisvollen, bislang wenig erforschten Zyklen. Temperatur in Verbindung mit Niederschlag und Bodenfeuchte sind dabei wohl ganz wichtige Faktoren. Doch dieser Wald ermöglicht, wie eingangs erwähnt, zu jeder Jahreszeit mit seinem enormen Artenspektrum, großartige Naturerlebnisse besonderer, anderer Art.
Der Langenberg erstreckt von Osterode-Freiheit bis nach Buntenbock zur Clausthaler Hochebene zwischen 250 und fast 600 m Seehöhe. Der überwiegende Buchenwald mit seinen jungen und alten Beständen ist bis zu 150 Jahre alt. Auf dem dortigen Sommerbergweg kann dieses Gebiet weitgehend bequem durchwandert werden. Neben den erkennbaren Zeugnissen der Bergbauvergangenheit kann das geschulte Auge eine ganz besondere Natur wahrnehmen.
Beste Grüße und vielen Dank an Jürgen Trull für die Einblicke in einige „Geheimnisse des Lerbacher Buchenwaldes2025„.
Wolfgang (Wolf) Gärtner email: gaertner@interform.de
PS: Diese FotoGalerien sind offen für Alle, die ihre besonderen Fotos zeigen wollen. Foto-Zusendungen bitte per email mit Bildbeschreibung und Aufnahmedatum.
Viele Wochen und Monate im Jahr 2025 hat im ganzen Lerbachtal in „schwärmerischer“ Art und Weise eine engagierte Dorfgemeinschaft ganz aktiv „Lerbach leuchtet“ vorbereitet.
Märchenhaft – Uli Matthias
Diese Schwarmkunst-Aktion wurde dann in der Zeit vom 18. Oktober bis 09. November 2025 mit großer Besucher- und Medien-Resonanz erfolgreich durchgeführt.
Nun endet diese Schwarmkunst-Aktion im Lerbachtal mit einem Finale am Samstag/Sonntag, 8. und 9. November 2025.
Doch danach geht es weiter …
Federführend für die Schwarmkunst-Aktivitäten in Lerbach ist das atelier-dreieck im BleistiftHaus, Friedrich-Ebert-Strasse 196, 37520 Osterode-Lerbach.
Das gezeigte Bild informiert über die Erreichbarkeit in den nächsten Monaten. Die Niedersächsischen Sommerferien beginnen am 02. Juli 2026. Weitere Aktionen werden im BleistiftHaus vorbereitet und rechtzeitig bekannt gemacht.
Danke an alle Beteiligten und Schwärmerische Grüße atelier-dreieck