Jetzt hat man auch im Harzbereich in einer klaren Nacht Polarlichter gesehen und Brigitte K. hat sofort die Kamera gezückt …
Polarlichter (c) Brigitte Krug
Polarlichter treten hauptsächlich in den Polarregionen auf, wo die Feldlinien die Atmosphäre durchdringen. Sie kommen sowohl in nördlichen Breiten (Nordlichter, auch aurora borealis) als auch auf der Südhalbkugel vor (Südlichter, auch aurora australis). Besonders häufig treten Polarlichter in Alaska, Kanada, Finnland, Island und Norwegen auf.(c) Wikipedia (vielmehr unter Wikipedia)
Nordlichter über Hörden (c) Brigitte KrugDie Wetterforschungen und die Wettervorhersagen sind zunehmend genauer und langfristiger(c) meteored
Kälte, Schnee, Nässe und Eis bestimmen in diesem Januar 2026 weitgehend das Wettergeschehen.
Blick zum Kuhkolk (c) Karin Pinnecke
… und immer wieder erstaunlich, dass der Lerbach es schafft, von beiden Hangseiten das Regen- und TauWasser durch das ganze Tal hindurch bis in die Söse zu transportieren.
Der Lerbach am Hendrikschen Haus (c) Karin Pinnecke
Selbst der Wintersport zeigte in Lerbach wieder zarte Ansätze.
Fast wie in „alten Zeiten“ auf der Mühlwiese (c) Karin Pinnecke
Kaum ist der hohe Schnee bis auf kleine Schneereste verschwunden, kommen neue Schneeschauer und schaffen einen neuen weißen Teppich.
Der zugefrorene Mühlenteich (c) Karin Pinnecke
WetterVorhersagen gibt es auch schon für einen strengen Februar 2026 – doch der nächste Frühling kommt bestimmt.
Winterschlaf im NaturErlebnisPark (c) Karin Pinnecke
Trotzdem zeigen sich im Lerbachtal und auf seinen beidseitigen Höhen erste zarte Anzeichen darauf, dass die Natur sich in Richtung Frühling mit neuen Mischwäldern weiterentwickelt.
Am Kleeberg mit den Baumhäusern (links) und dem Weg zum Schiefertal (c) Karin PinneckeDie Natur nimmt sich ihren Raum … Hier räumt der Harzklub bald wieder auf und macht den Weg begehbar (c) Frank Koch
Noch sieht es trostlos aus, aber bald sind die Wege wieder geräumt und der frische Mischwald wächst heran und greift sich seinen Raum.
Die Natur nimmt sich ihren Raum … (c) Frank Koch
Auch im Winter gibt es in der Nähe des Lerbachtales schöne Aussichten. Man muß sich nur „auf den Weg machen …“
Aussichtsturm (c) Frank Koch
Vom Aussichtsturm oberhalb vom Kuhkolk gibt es rundum weite Ausblicke über den ganzen Harz und das Harzvorland.
Blick auf die Clausthaler Hochebene beim Prinzenteich und der Ziegelhütte bei Buntenbock (c) Frank Koch
Die Nächte werden spürbar kürzer und die Tage werden langsam aber sicher immer länger und heller.
Zu jeder Jahreszeit ermöglicht der naturnahe Buchenwald am Lerbacher Langenberg/Sommerberg allen Besuchern besonders eindrucksvolle Naturerlebnisse.
lerbach25-jtrull-geheim-01.jpg (c) Jürgen Trull
Der Lerbacher Buchenwald hätte es m.E. längst verdient gehabt, als besonderer Lebens- und Erlebnisraum angesehen zu werden und auch in dieser Hinsicht eine entsprechend größere Wertschätzung zu erfahren.
Mit folgender Thematik habe ich nun etwas aufgegriffen, dass 1. noch in diese Jahreszeit passt, 2. sich illustrativ gut darstellen lässt und 3. einen Teil der besonderen Natur des Lerbacher Buchenwaldes mehr in Aufmerksamkeit und Bewusstsein rücken kann.
lerbach25-jtrull-pilz-08.jpg (c) Jürgen Trull Samtfußrüblinglerbach25-jtrull-pilz-09.jpg (c) Jürgen Trull Der Samtfußrübling hat die gewohnt-typische in Hut und Stil gegliederte Pilzform. Er ist ein beliebter Speisepilz, in der asiatischen Küche ist seine Zuchtform „Enoki“ verbreitet und wird dort gern verwendet. Dieser Winterpilz ist besonders frostresistent und verliert bei tiefen Temperaturen seine Form nicht. Er enthält ebenfalls zahlreiche Vitalstoffe und wird als Heilpilz eingesetzt.
Ungemütlich, neblig, feucht und kalt, so präsentiert sich meistens der Spätherbst im November/Dezember auch im Lerbacher Buchenwald.
lerbach25-jtrull-pilz.10.jpg (c) Jürgen Trull Der Austernseitling ist ein hervorragender und beliebter Speisepilz. Er zählt, da er sich gut kultivieren lässt, zu den weltweit wichtigsten Kulturpilzen. Er ist unter dem Namen „Kalbfleisch-Pilz“ im Handel. Als typischer Winterpilz braucht er tiefe Temperaturen um seine Fruchtkörper auszubilden. Er hat etliche besondere Eigenschaften und wird in der Tradition unterschiedlicher Kulturen ebenfalls als Heilmittel verwendet.
Gerade in dieser Schmuddelwetterzeit lassen sich im Lerbacher Buchenwald Entdeckungen machen, die interessierten Menschen Einblicke eröffnen in eine Welt exotischen Formen-und Farbreichtums, zahlloser ökologischer Verbindungen und heilwirksamer Substanzen.
lerbach25-jtrull-pilz-01.jpg (c) Jürgen Trull Der Gemeine Spaltblättling gilt weltweit als der meist verbreitetste Pilz. Seine augenfälligen muschelförmigen Fruchtkörper findet man häufig an liegendem Buchenstammholz. Er wirkt dort als Weißfäule-Erzeuger und Folgezersetzer. Die Inhaltsstoffe dieses Pilzes und deren Eigenschaften würden für eine ausführliche Beschreibung mehrere Seiten füllen und den Rahmen dieser kleinen Betrachtung hier sprengen. Sie reichen von seiner Kälte- und Hitzeresistenz bis hin zur Verwendung in der Ölindustrie, im Instrumentenbau und als Heilpilz in der Krebstherapie.
Es geht um Pilze und um Phänomene an denen Pilze beteiligt sind. Pilze sind weder Tier noch Pflanze, sondern bilden eine eigene Ordnung im Gefüge des Lebendigen.
lerbach25-jtrull-pilz-02.jpg (c) Jürgen Trull Krauser Adernzählinglerbach25-jtrull-pilz-03.jpg (c) Jürgen Trull An Laubholzstämmen und Ästen finden sich häufig die ähnlich geformten Fruchtkörper des Krausen Adernzählings zur Reifezeit, im Spätherbst/Winter sind sie besonders farbintensiv. Die weiteren Eigenschaften sind längst nicht so zahlreich wie bei der vorher beschriebenen Art. Beiden Arten gemeinsam ist der markante Unterschied zwischen Ober- und Unterseite und ihre Holz-zersetzenden, vom toten Material selbst ernährende (saprobiontischen) Wirkungen.lerbach25-jtrull-pilz-04.jpg (c) Jürgen Trull Die Schmetterlingstramete wird seit Jahrhunderten besonders in der traditionellen chinesischen Medizin als Heilpilz unter dem Namen „Coriolus“ verwendet. Ihre zahlreichen Vitalstoffe ermöglichen ein breites Anwendungsspektrum bis hin zur Anwendung in der Krebstherapie.
Gemeint sind hier nicht die bekannten Speisepilze, sondern die Pilzarten, die im Herbst und/oder Winter hier vorkommen, teils besondere Eigenschaften haben und für das Artenspektrum dieses Waldes charakteristisch sind.
lerbach25-jtrull-pilz-05.jpg (c) Jürgen Trull Der Striegelige Schichtpilz enthält, wie die Schmetterlingstramete viele heilwirksame Substanzen, er ist darüberhinaus in der Lage, durch interne Stoffwechselvorgänge, Pestizide abzubauen. Seine markante Farbigkeit ist ein eindrucksvolles, jedoch kein alleiniges Erkennungsmerkmal.
Die technischen Möglichkeiten zeitgemäßer Naturfotografie erlauben es, diese oft nur wenige Zentimeter großen Organismen, in detailreichen Fotografien darzustellen. Nicht nur zu rein dokumentarischen Zwecken, sondern dank ihrer vielgestaltigen Exotik und dekorativen Ornamentik als wahre Kunstwerke der Natur zu präsentieren.
lerbach25-jtrull-pilz-06.jpg (c) Jürgen Trull Judasohrlerbach25-jtrull-pilz-07.jpg (c) Jürgen Trull Das Judasohr ist ebenfalls ein typischer Winterpilz. Als Heilpilz findet er unter anderem Verwendung als Cholesterin-Senker. Seine kultivierte Zuchtform ist unter dem Namen „Mu Err“ bekannt. Er ist geschätzter Bestandteil vieler Chinesischer- und Japanischer Gerichte. Judasohren wachsen meistens an Holunderbüschen und Weiden.
Weitaus wichtiger als ihre visuelle Anmutung ist jedoch die Artenvielfalt als bedeutender Indikator für ein gesundes, vitales Ökosystem Wald.
lerbach25-jtrull-pilz-11.jpg (c) Jürgen Trull Orangeseitlinglerbach25-jtrull-pilz-12.jpg (c) Jürgen Trull Der Orangeseitling ist im Gegensatz zum Austernseitling kein Speisepilz. Er ist zwar ungiftig hat aber keinen guten Geschmack und darüberhinaus auch keine besonderen Inhaltsstoffe. Für Naturfotografen allerdings ein beliebtes Motiv wegen der leuchtenden Farbe und der schönen, symmetrischen Form.
Die hier beschriebenen Eigenschaften beziehen sich auf die abgebildeten Fruchtkörper, den Sporenträgern der jeweiligen Pilzarten. Der eigentliche Pilz besteht aus mikrofeinen Pilzfäden, den Hyphen, in ihrer Gesamtheit Myzel genannt. Meist unseren Blicken verborgen, durchziehen sie wie ein feines Netz Waldböden und Totholz.
lerbach25-jtrull-13.jpg (c) Jürgen Trull Herbst-Lorchellerbach25-jtrull-14.jpg (c) Jürgen Trull Die Herbst-Lorchel wächst gern an Wegrändern. Die bizarre, nie gleiche Form des Fruchtkörpers, mit ihrem tief zerfurchten Stiel, kommt auf Fotos sehr gut im Gegenlicht zur Geltung, wenn ihr zartes Fruchtfleisch dann im wahrsten Sinne durchleuchtet wird. Ihr Speisewert ist gering, im Rohzustand ist sie schwach giftig.
Die zahlreichen symbiotischen Verbindungen und Verflechtungen der Pilze mit Bäumen, anderen Pflanzen und vielen Kleinlebewesen sind, ebenso wie ihre heilwirksamen Inhaltsstoffe, noch längst nicht vollständig erforscht. Ein großer Teil der Pilzarten ist noch nicht einmal dokumentiert.
lerbach25-jtrull-15.jpg (c) Jürgen Trull Die Grubenlorchel wächst wie die Herbstlorchel gern an Wegrändern. Sie wird leicht übersehen, da sie oft vom herbstlichen Falllaub bedeckt ist. Ihre Farbvarianz ist groß, sie reicht von grau-blau bis schwärzlich.
Pilze übersieht man leicht, doch sind sie für sämtliche Ökosysteme der Erde von elementarer Bedeutung. Sie beeinflussen oder steuern unzählige Stoffwechselvorgänge des Lebens auf der Erde – und das seit einigen Milliarden Jahren.
lerbach25-jtrull.pilz.20.jpg (c) Jürgen Trull Rosagetönte Gallertkrustelerbach25-jtrull.pilz.21.jpg (c) Jürgen Trull Rosagetönte Gallertkruste Zuletzt noch ein Phänomen, welches lange nicht erklärbar war. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt, Windstille, Schneearmut und mäßiger Luftfeuchtigkeit kann man an abgestorbenen Ästen manchmal „Haareis“ oder „Eiswolle“ beobachten. Haareis war im Hinblick auf seine Entstehung lange ein Rätsel. Erst 2015 gelang es, einen unscheinbaren Pilz ausfindig zu machen – die Rosagetönte Gallertkruste, deren feine Pilzfäden im Holz, die Bildung von Haareis unter bestimmten Bedingungen verursachen. Im letzten Winter 2024/25 ließen sich sehr viele, mit Haareis besetzte Hölzer im Lerbacher Buchenwald beobachten.
Zugegeben, nicht jede der abgebildeten Pilzarten findet man hier am Lerbacher Sommerberg in jedem Herbst und Winter. Die Entwicklung der Pilze unterliegt – Pilzsammler wissen das – geheimnisvollen, bislang wenig erforschten Zyklen. Temperatur in Verbindung mit Niederschlag und Bodenfeuchte sind dabei wohl ganz wichtige Faktoren. Doch dieser Wald ermöglicht, wie eingangs erwähnt, zu jeder Jahreszeit mit seinem enormen Artenspektrum, großartige Naturerlebnisse besonderer, anderer Art.
Der Langenberg erstreckt von Osterode-Freiheit bis nach Buntenbock zur Clausthaler Hochebene zwischen 250 und fast 600 m Seehöhe. Der überwiegende Buchenwald mit seinen jungen und alten Beständen ist bis zu 150 Jahre alt. Auf dem dortigen Sommerbergweg kann dieses Gebiet weitgehend bequem durchwandert werden. Neben den erkennbaren Zeugnissen der Bergbauvergangenheit kann das geschulte Auge eine ganz besondere Natur wahrnehmen.
Beste Grüße und vielen Dank an Jürgen Trull für die Einblicke in einige „Geheimnisse des Lerbacher Buchenwaldes2025„.
Wolfgang (Wolf) Gärtner email: gaertner@interform.de
PS: Diese FotoGalerien sind offen für Alle, die ihre besonderen Fotos zeigen wollen. Foto-Zusendungen bitte per email mit Bildbeschreibung und Aufnahmedatum.
Viele Wochen und Monate im Jahr 2025 hat im ganzen Lerbachtal in „schwärmerischer“ Art und Weise eine engagierte Dorfgemeinschaft ganz aktiv „Lerbach leuchtet“ vorbereitet.
Märchenhaft – Uli Matthias
Diese Schwarmkunst-Aktion wurde dann in der Zeit vom 18. Oktober bis 09. November 2025 mit großer Besucher- und Medien-Resonanz erfolgreich durchgeführt.
Nun endet diese Schwarmkunst-Aktion im Lerbachtal mit einem Finale am Samstag/Sonntag, 8. und 9. November 2025.
Doch danach geht es weiter …
Federführend für die Schwarmkunst-Aktivitäten in Lerbach ist das atelier-dreieck im BleistiftHaus, Friedrich-Ebert-Strasse 196, 37520 Osterode-Lerbach.
Das gezeigte Bild informiert über die Erreichbarkeit in den nächsten Monaten. Die Niedersächsischen Sommerferien beginnen am 02. Juli 2026. Weitere Aktionen werden im BleistiftHaus vorbereitet und rechtzeitig bekannt gemacht.
Danke an alle Beteiligten und Schwärmerische Grüße atelier-dreieck
float-kirche-01.jpg (c) Anne Nissen & Steffen König
An den Wochenenden – jeweils Samstag und Sonntag – 25./26. Oktober, 1./2. November und Finale am 8/9. November 2025 werden abends bis 22 Uhr im ganzen Ort die Lichtobjekte im Rahmen der Schwarmkunst: Lerbachleuchtet das Lerbachtal erhellen.
float-kirche-02.jpg (c) Anne Nissen & Steffen Königfloat-kirche-neu-02.jpg (c) Anne Nissen & Steffen König
Im Zuge der Eröffnung des Bleistifthauses vom atelier-dreieck im Oktober 2025, sowie der Installation unterschiedlicher Lichtobjekte von Künstler*innen und Workshop Teilnehmer*innen entlang des Lerbaches entwickelte Anne Nissen in Zusammenarbeit mit Steffen König in der Kirche Lerbach die Videoinstallation Float. (c) Zitat: Anne Nissen & Steffen König
float-kirche-neu-01.jpg (c) Anne Nissen & Steffen König
Die hier folgende Videoinstallation Float hat bewußt keinen Ton, damit die eindrucksvollen Szenen in kirchlicher Stille voll wahrgenommen werden können.
Lerbach – Atelier Dreieck, Das Bleistifthaus (c) Ralf Gießler
Lerbach leuchtet – Kunst und Gemeinschaft im Harz
Lerbach im Harz ist vielleicht kein klassisches Künstlerdorf – aber ein Ort voller kreativer Energie.
Bereits im 19. Jahrhundert bewahrte Heinrich Pröhle die Harzer Sagen und legte den Grundstein für die regionale Kultur.
Später prägten Dichter wie Wilhelm Knaute, Komponist Otto Wolf, Fotograf und Hauptlehrer Ernst Bode, Maler wie Hermann Wolf („Maler Hermann“) und Hans-Joachim Schatz die kreativen Aktivitäten im langen Tal.
Aktuell beeinflussen der Musiker Andreas Buecher und Fotografen wie Otto Schönfelder, Günther Koch („Pauli“) und Jürgen Trull das künstlerische Leben des Lerbachtales.
Diese Skulptur im Rathaus Osterode kündigt die Eröffnung des „Bleistifthauses“ am 18. Oktober 2025 in Lerbach an. Detail_Skulptur zur Eröffnung des Bleistifthauses in der Eingangshalle des Rathauses (c) Stadt Osterode am Harz
Heute lebt diese Tradition weiter. Insbesondere die einzelnen Vereine mit ihren aktiven Mitgliedern, der Bürgerverein für Lerbach, der Heimatverein mit Museum und jährlichen Heimatblättern, die Feuerwehr mit ihrer Wachsamkeit und Kameradschaft im Ort, der Harzklub mit dem unermüdlichen Einsatz für die Naturnutzung, der Kindergarten mit der Vermittlung von Werten und Geschick an unsere Jüngsten, die christlichen Werte der Kirche, der Posaunenchor und Konzerte halten Kultur und Gemeinschaft lebendig.
Mit Kerstin Schulz, Atelier-Dreieck im Bleistifthaus breitet sich nun die Schwarmkunst im Lerbachtal weiter aus.
Ohne die anderen Lichtinstallationen „Lerbach leuchtet“ im Ort zu vernachlässigen, stellt „Float“in der Lerbacher Kirchevon Anne Nissen und Steffen König viele besondere und weitere Möglichkeiten der Schwarmkunst dar.
Schwarmkunst in der Lerbacher Kirche von Anne Nissen und Steffen König (c) Kerstin Schulz
„Licht und Wasser sind die Grundlage des Lebens. Die Eigenschaften von Wasser, das natürliche Fließverhalten von in Wasser gelöster Tusche und die damit verbundenen Spuren und Formen, bilden die Grundlage der Videoinstallation. Zeichentusche, im Wasser der Schwerkraft folgend, breitet sich aus, Bewegungsspuren werden sichtbar als Videoprojektion auf den bespielten Flächen im Kirchenraum. Eine Dynamik entsprechend den Gesetzmäßigkeiten der Natur, sei es in Organismen, in der Pflanzenwelt, bei mikro- und makrokosmischen Prozessen oder in Lebenskreisläufen, bei denen Bewegung, Energie und Wachstum den Prozess der Formgebung bestimmen.
Schwarmkunst in der Lerbacher Kirche von Anne Nissen und Steffen König (c) Kerstin Schulz
Die Betrachtenden stehen vor der Projektion oder bewegen sich innerhalb der projizierten Flächen und werden Teil der immersiven Installation (virtuelle Realität), ähnlich einzelner Wassertropfen als Teil eines großen Ganzen.“ (c) Anne Nissen, Steffen König
Hier zu den weiteren Lichtinstallationen: Lerbach leuchtet.
Schlauchzelt auf Wiese, mit Lichtkunsteigenschaften – Uli Matthias
Schlauchprofis im Einsatz – Uli Matthias
Die Nabelschnur verbindet – Uli Matthias
Märchenhaft – Uli Matthias
Märchenhaft – Uli Matthias
Die Nabelschnur verbindet – Uli Matthias – Alle Fotos „Lerbach leuchtet“ (c)Fotos Kerstin Schulz und Texte: Uli Matthias
Mit der Eröffnung desLerbacher Bleistifthausesam 18. Oktober 2025 um 17 Uhr – in der früheren Wirkungsstätte vom Dichter Wilhelm Knaute – und dem Schwarmkunst-Projekt „Lerbach leuchtet“ wird das Dorf nun selbst zur hellen Leinwand: Abends erstrahlen Häuser, Wege, der Lerbach und Plätze in leuchtenden Kunstobjekten – gemeinsam gestaltetvon Bürgern, Vereinen und Künstlern.
Lerbach leuchtet – im Licht der Kunst und im Herz seiner kreativen Menschen – das ist Schwarmkunst.
Beste Grüße und einen guten Start wünscht… Wolfgang (Wolf) Gärtner email: gaertner@interform.de
PS: Bin schon sehr gespannt auf den Bericht über dieses aktuelle Lerbacher Schwarmkunst-Ereignis.